Die neurochirurgischen Stationen

Die Klinik für Neurochirurgie verfügt über mehr als 100 Betten, verteilt über die Standorte Campus Charité Mitte (Station M115 und M112), Campus Virchow-Klinikum (Station W6) sowie Campus Benjamin Franklin (Station 12B). Alle Standorte bieten das volle Spektrum der neurochirurgischen Therapie.

Sie befinden sich hier:

Das Pflegekonzept der neurochirurgischen Stationen

Die Anforderungen an das Behandlungsteam einer neurochirurgischen Normalpflegestation sind vielfältig. So ist ein umfangreiches Wissen bezüglich der einzelnen Krankheitsbilder und ihrer Behandlung zwingend notwendig. Der Schwerpunkt der neurochirurgischen Normalpflegestation ist vor allem im Bereich der Diagnostik sowie prä- und postoperativen Versorgung, physischer und psychischer Mobilisierung sowie Frührehabilitation zu sehen.

Das Versogungsspektrum ist vielfältig und umfasst folgende Erkrankungen bzw. Störungen:

  • Patienten mit Störungen bzw. Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule bzw. Spinalkanals, z.B. Bandscheibenvorfälle verschiedener Lokalisationen (LWS, BWS, HWS), Tumoren und Tumorchirurgie im Bereich Wirbelsäule und Spinalkanal (z.B. spinale Metastasen, Neurinome), traumatische Schäden und chirurgische Versorgung nach Traumen im Bereich Wirbelsäule und Spinalkanal (z.B. Ausräumung von Hämatomen, Stabilisierung von Frakturen), Miss- und Fehlbildungen im Bereich Wirbelsäule und Spinalkanal und deren chirurgische Versorgung (z.B. Spinabifida dorsalis)
  • Patienten mit intrakraniellen Gefäßerkrankungen und deren chirurgische Versorgung, z.B. Aneurysma und entsprechend bedingte Subarachnidalblutungen
  • chirugische Versorgung durch Stentimplantationen, Aneurysmaclipping oder Coilling
  • Patienten mit intrakraniellen Tumoren, z.B. primäre Hirntumore aller Arten und Ausprägungen, Metastasen von verschiedenen Primärtumoren
  • Patienten mit Traumatisierung Schädel und Gehirn, z.B. subdurales Hämatom, traumatisch bedingte intrazerebrale Blutung, epidurales Hämatom, knöcherne Verletzungen
  • Patienten mit Störungen der Liquorableitung, -resorption und  -zirkulation, z.B. Hydrocephalus communicans, Hydrocephalus occlusus
  • Patienten mit Störungen im Bereich des peripheren Nerven-Systems, z.B. Capaltunnelsyndrom, Ulnarissyndrom
  • Patienten mit Anfallerkrankungen und deren chirurgische Versorgung, z.B. Temporallappenentfernung, PEG Elektroden Implantation
  • Patienten mit degenerativen Erkrankungen von Gehirn und deren chirurgische Versorgung, z.B. Morbus Parkinson Stimulatoren

Durch die hohe Technisierung innerhalb des Gesundheitswesens ist es uns ein Anliegen, dass die Mitarbeiter sich ständig über die Möglichkeit der aktivierenden Pflege informieren und sie in die tägliche Arbeit integrieren. Unser Hauptaugenmerk ist dabei, die Integration frührehabilitativer Maßnahmen in die Pflege einzubinden. Die Einbindung von Angehörigen in die Pflege halten wir für einen wichtigen Aspekt unserer täglichen Arbeit. Wir sind der Auffassung, dass die Angehörigen eine sehr große Rolle in der Orientierung der Patienten spielen; sind sie doch Bindeglied ihrer Erinnerungen an die Zeit vor der Erkrankung. Sie können Sicherheit und Beruhigung allein durch ihre Stimme vermitteln. In unserer Klinik haben die Eltern die Möglichkeit zum Rooming-in. Extrem unruhige oder verwirrte Patienten sind wesentlich ruhiger, wenn ihr Lebenspartner bei Ihnen ist. Bei Patienten, die dauerhafte oder langwierige Behinderungen erlitten haben, bedeutet die Einbeziehung der Angehörigen in die Pflege gleichzeitig eine Vorbereitung auf die Zeit nach der Entlassung. Bei der Ausübung unserer beruflichen Tätigkeit fördern wir als Krankenschwestern und Krankenpfleger ein Umfeld, in dem Menschenrechte, die Wertvorstellungen, die Sitten und Gewohnheiten sowie der Glaube des einzelnen, der Familie und der sozialen Gemeinschaft respektiert werden (vgl. ICN-Ethikkodex, der Kodex International Council of Nurses 2000).


Station M115 am Campus Charité Mitte

Die Station M115 verfügt über 44 Betten, verteilt auf 10 Einbettzimmer, 8 Zweibettzimmer sowie 6 Dreibettzimmer.

Die Station befindet sich in der 15. Ebene des Bettenhochhauses in der Luisenstrasse.

Alle Zimmer verfügen über eigenes Fernsehen, WLAN und sind  modern eingerichtet. Sie haben einen fantastischen Blick über die Dächer Berlins.

Für Besuche steht Ihnen auf der Station ein großzügiger Aufenthaltsraum zur Verfügung.

Die Station M115 ist unter folgenden Nummern für Sie erreichbar:

+49 30 450 660 774 (M115A)

+49 30 450 660 353 (M115B)

+49 30 450 560

Die Stationsleitung erreichen Sie hier.

Station M120

Die Station M120 ist eine interdisziplinär geführte Spezialstation unter Beteiligung der Bereiche Neurochirurgie, Orthopädie, Neurologie und Urologie.

Die Station ist sehr hochwertig ausgestattet und verfügt insgesamt über 34 Betten. Die Klinik für Neurochirurgie hat davon 12 Betten verteilt auf 6 Einzel- und 3 Doppelzimmer.

Sie finden sie Station M120 in der 20. Etage des Bettenhochhauses und erreichen Sie unter folgenden Nummern:

+490 30 450 555 516

+49 30 450 7555 916.

die Stationsleitung erreichen Sie hier.

 

 

Station 12 B am Campus Benjamin Franklin

Die Klinik für Neurochirurgie am Standort CBF verfügt über 5 Zweibettzimmer, davon 3 Komfortzimmer, sowie 7 Dreibettzimmer, welche sich auf der Station 12 B befinden.

Die Station befindet sich im Bettenhaus 1 in der 6. Etage. Sie gelangen am besten mit den Aufzügen Nr. 4, 5 und 6 zu uns.

Die Station 12B ist für Sie unter nachfolgenden Nummern erreichbar:

+49 30 450 560 764

+49 30 450 560 996.

Die Stationsleitung erreichen Sie hier.

Station W6 am Campus Virchow-Klinikum

Die Klinik für Neurochirurgie verfügt am Standort Wedding über derzeit 14 Betten auf der interdisziplinären Station W6.

Die Station befindet sich in der 4. Etage des Gebäudes "Spezialchirurgische Kliniken" in der Mittelallee 2.

Sie erreichen die Station W6 unter nachfolgenden Nummern:

+49 30 450 560 709

+49 30 450 560

Die Stationsleitung erreichen Sie hier.