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Doktoranden Curriculum

Zur Förderung und Weiterbildung unserer Doktorand*innen hat das Image Guidance Lab in Anlehnung an die Richtlinien der Charité ein Doktorand*innen Curriculum erstellt. Ziel dieses Curriculums ist es, zentrale Skills für die Doktorand*innen zu identifizieren und ihnen so den Weg zu einer guten wissenschaftlichen Arbeit zu erleichtern. Dabei legen wir besonderen Wert auf ein individualisiertes Curriculum, das sich den Interessen und der verfügbaren Zeit der Doktorand*innen anpasst.

Zu Beginn einer Promotion wird mit allen Doktorand*innen ein Gespräch über Forschungsinteressen und Zeitplan einer Promotion besprochen. Ausgehend davon werden Doktoranden einer der Arbeitsgruppen zugewiesen. Um allen Doktorand*innen den Weg in das wissenschaftliche Arbeiten zu erleichtern, wird von Beginn an ein strukturierter Zeit- und Projektmanagementplan für das Promotionsthema erstellt. In Anlehnung an diesen können bereits früh zentrale Problemstellungen identifiziert sowie deren Lösungen diskutiert werden. Wichtige, zu erlernende Fähigkeiten werden so sichtbar und können in diversen Kurs-Angeboten und mit Unterstützung der jeweiligen Betreuer angeeignet werden. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Planung und Durchführung von klinischen Studien sowie der statistischen Auswertung dieser.

Während der ersten Monate der Promotion erlernen alle Doktorand*innen, die sich mit neurochirugischer Bildgebung beschäftigen den praktischen Umgang mit der Transkranielle Magnetstimulation (TMS) und der funktionelle Bildgebung anhand unseres hochmodernen TMS-Gerät sowie die Auswertung und klinische Einbindung dieser Daten. Davon ausgehend werden Kenntnisse der Traktografie und deren Relevanz für präoperative Planung vermittelt. Weitere Einblicke in das stark interdisziplinäre und klinische Forschungsgeschehen im IGL können durch weitere Hospitationen ergänzt werden. Doktorand*innen die sich gezielt mit neuen OP-Technologien beschäftigen, werden verstärkt in OP Hospitationen eingebunden, um sich mit Workflows vertraut zu machen.

Das IGL veranstaltet zudem einen 3-wöchentlichen Journal-Club, in welchem wissenschaftliche Neuerungen besprochen werden. Des Weiteren kann so ein Einstieg in das kritische Lesen und Reviewen von wissenschaftlichen Artikeln ermöglicht werden. Einmal monatlich findet ein Lab Meeting statt, bei dem alle Forschungsgruppen Ergebnisse und Vorgehen diskutieren und Mitglieder des Lab Kurzpräsentationen halten.